Im Landkreis Merzig-Wadern wurde mehrere überörtliche Fachzüge aufgestellt, um bei speziellen Lagen schnell reagieren zu können und definierte Einheiten für spezielle Aufgaben alarmieren zu können. 

 

So ist unter der Führung der Stadt Wadern der Fachzug Wassertransport Nord einer von 2 Fachzügen Wassertransport im Landkreis Merzig-Wadern.

Alarmiert wird dieser Zug bei Einsätzen, bei denen viel Wasser benötigt wird, jedoch wenig vorhanden ist, oder nur mit sehr großer Anstrengung eine Schlauchleitung über lange Wegestrecke gelegt werden muss, beispielsweise Bildung einer Wasserreserve für Wald / Flächenbrände in abgelegenen Gebieten.

Hierzu führt der Fachzug Wassertransport Nord insgesamt 15300 Liter Wasser im ersten Angriff mit. Diese können dann direkt aus dem Tank an die angreifenden Löschfahrzeuge weitergegeben werden oder in mobile Sammelbecken entleert und von dort weiter verteilt werden. 

Die Fahrzeuge werden dann im weiteren Einsatzverlauf im so genannten Pendelverkehr eingesetzt, sodass immer eine kontinuierliche Zuführung von Löschwasser an die Einsatzstelle erfolgen kann. 

Aufgestellt ist der Fachzug mit folgenden Fahrzeugen:

Fahrzeug Funkrufname Besatzung Tankinhalt Aufgabe
ELW 1 Wadern 1/11 1:3   Führung der Einheit
HTLF 20/30 Wadern 1/23 1:8 3000 l Wassertransport
TLF 8/18 Wadern 2/21 1:2 2400 l Wassertransport
TLF 24/50 Losheim 1/24 1:2 5000 l Wassertransport
TLF 16/25 Weiskirchen 1/23 1:8 2500 l Wassertransport
TLF 20/24-Tr Beckingen 3/22 1:2 2400 l Wassertransport
GW-L2 Losheim 1/62 1:5   Logistikkomponente

Fahrzeugdetails

Einsatz Lbz 6 / Steinberg, Einsatz Lbz 9 / Morscholz

Tierrettung; Tier in Not

Morscholz

>>EINSATZ<<
Tierrettung; Tier in Not
16.01.2026; 15:27 Uhr
Morscholz
Am Freitag wurden die Löschbezirke Morscholz und Steinberg zu einer Tierrettung nach Morscholz alarmiert.
Nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurde zunächst versucht, dem Pferd beim aufstehen zu helfen. Aus eigener Kraft konnte das betagte und kranke Tier leider nicht mehr aufstehen. Da sich der Gesundheitszustand des Pferdes sehr schlecht darstellte, wurde ein Tierarzt hinzugezogen. Parallel wurde ein Teleskoplader sowie ein Hebegeschirr organisiert.
Dieses musste allerdings nicht mehr zum Einsatz kommen, da der Tierarzt das Pferd nur noch von seinem Leiden erlösen konnte. Wir halfen, einen würdigen Abschied zu nehmen.
Bedanken möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten (Tierarzt, Erlebnisorientierte Reittherapie Löstertal, Fa. Weyand, Leitstelle und Halter) für die gute Zusammenarbeit.
Im Einsatz:
Lbz. Morscholz
Lbz. Steinberg
Wehrführer